CHINA FORUM – GALERIE T kooperiert mit dem LVRIndustriemuseum Papiermühle Alte Dombach in Bergisch Gladbach

"Kleidung, Smartphone und Bananen aus Papier – Wie die Chinesen ihre Liebe ins Jenseits senden"

Eröffnung der Ausstellung am 12. März 2017 um 11:30 Uhr

Ausstellungsdauer: bis zum 22. Dezember 2017 (Öffnungszeiten: Di. – Fr. 10-17 Uhr, Sa., So., Feiertage 11-18 Uhr; aktuelle Öffnungszeiten an Feiertagen, s. www.industriemuseum.lvr.de)



Gruppenbild der Hauptakteure mit Chinesischer Götter-Residenz (v.r.n.l.): Dr. Walter Hauser (Direktor des LVR-Industriemuseums), Dr. Thomas Täubner (Leiter des CHINA FORUMs – GALERIE T und Ausstellungskurator), Annette Schrick (Kuratorin des LVR-Industriemuseums Alte Dombach), Frau Anne Henk-Hollstein (Stellvertretende Vorsitzende der Landschaftsversammlung Rheinland), Frau Xuemei Täubner-Liu (CHINA FORUM – GALERIE T),Frau Dr. Sabine Schachtner (Leitung des LVR-Industriemuseums Papiermühle Alte Dombach),Frau Beatrix Commandeur (Kuratorin des LVR-Industriemuseum Alte Dombach). Zur Ausstellungseröffnung kamen sehr viele interessierte Besucher – ein tolles Erlebnis!



In ihrer Rede zur Ausstellungseröffnung sagte Frau Anne Henk-Hollstein (Stellvertretende Vorsitzende der Landschaftsversammlung Rheinland): "Unsere Ausstellung wurde durch die Zusammenarbeit mit dem Ehepaar Täubner-Liu möglich, die das CHINA FORUM im benachbarten Kürten betreiben. […] Sie organisieren Ausstellungen und andere Kulturkontakte mit China. Sie waren und sind also bestens ausgewiesen für die Recherche und die Einkaufsreise nach China. Uns war ein fachkundiger Partner besonders wichtig, um die spirituellen Hintergründe angemessen darzustellen und die Gefahr auszuschließen, die Objekte vor allem unter dem Gesichtspunkt des Kuriosen zu betrachten."

Die Rede des Sinologen und Ausstellungskurators Dr. Thomas Täubner mündete in den Satz:"Diese Ausstellung ist aus meiner Sicht ein bedeutender Beitrag für das interkulturelle Verständnis zwischen Europa und China, stellt sie doch den alten Brandopferritus des chinesischen Ahnenkultes in einem sehr modernen Kontext dar."

Täubners Dank galt besonders den beiden international bekannten Künstlern Mary Bauermeister und Hong Lei. Mary Bauermeister lieh ihren größten Ankh-Engel aus, ein altägyptisches Symbol für das Weiterleben im Jenseits sowie die Diesseits-Jenseits-Korrespondenz. Das Interview, welches Thomas Täubner mit Hong Lei, einem der führenden Avantgardekünstler Chinas, über das Brandopferritual im chinesischen Ahnenkult führte, wird in der Ausstellung mittels eines Videos in Endlosschleife präsentiert.

Wichtiger Hinweis:

Am 7. Mai (11:30 -13 Uhr) hält der Sinologe und Ausstellungskurator Dr. Thomas Täubner im Papiermuseum Alte Dombach einen Vortrag zum Thema "Papierene Brandopfer im chinesischen Ahnenkult – über das wichtigste Glaubenssystem der Chinesen" und führt die Museumsbesucher dabei durch die Ausstellung.

Es lohnt sich, diese bemerkenswerte Ausstellung anzusehen!



Wie ein Blick in die Ausstellungshalle zeigt, handelt es sich bei den papierenen Objekten für den Brandopferritus im chinesischen Ahnenkult um ein beinahe realitätsgetreues Nachbild des modernen Alltagslebens in China. Von modernen Markenartikeln über Jenseitsgeld und Villen im chinesischen und westlichen Stil gibt es alles zu sehen.



Solarpanel, Nahrungsmittel und Kleidung aus Papier – angefertigt für den Brandopferritus.




An alle Kunstinteressenten!

Das CHINA FORUM - GALERIE T veranstaltet in Kooperation mit der GAG Immobilien AG Köln die Doppelausstellung "Inszenierte Wirklichkeit - Die künstlerischen Sphären des Hong Lei".

Hong Lei (geb. 1960 in Changzhou, Provinz Jiangsu) zählt zu den führenden Avantgardekünstlern Chinas. Seine Werke befinden sich u.a. in den Sammlungen des Museums of Modern Art New York (MoMa), der Kunstsammlung des Französischen Kulturministeriums, des International Center of Photography New York, des Shanghai Art Museums und der berühmten Sammlung Uli Sigg.

Hinweis:

Die Ausstellung im CHINA FORUM - GALERIE T ist für Kinder unter 16 Jahren nicht geeignet.

Der Künstler Hong Lei (geb. 1960 in Changzhou, Provinz Jiangsu) ist bei beiden Vernissagen anwesend.

Ausstellungszeitraum im CHINA FORUM - GALERIE T, Forsten 43, 51515 Kürten:

25. September bis 27. November 2016
(Öffnungszeiten nach telefonischer Vereinbarung unter: Tel. 02268-1062)

Ausstellungszeitraum in der Kulturkirche Ost, Kopernikusstraße 32, 51065 Köln- Buchforst:

1. bis 13. Oktober 2016
(Öffnungszeiten dienstags bis samstags von 17-20 Uhr).

Zur Vernissage im CHINA FORUM - GALERIE T am 24. September um 18 Uhr führt der Sinologe Dr. Thomas Täubner ein Interviewgespräch mit dem Künstler Hong Lei.

Zur Vernissage in der Kulturkirche Ost am 30. September um 19.30 Uhr sprechen der Sinologe und Ausstellungskurator Dr. phil. Thomas Täubner (Einführung) und Gérard Goodrow, der ehemalige künstlerische Leiter der Art Cologne (Laudatio). An der anschließenden Talkrunde nehmen neben Goodrow und Täubner der Künstler Hong Lei und der Maler und Graphiker René Böll (Co-Kurator der Ausstellung) teil.

Der kleinformatige Thircuir-Katalog „Hong Lei Traditions“ (gedruckt 2013 in China) mit einem sprachlichen Selbstporträt Hong Leis kann in den beiden Ausstellungen für 15 Eur erworben werden. Der Künstler bietet zudem sein Portfolio mit 13 Drucken zu einem Vorzugspreis an. Die Drucke können auch einzeln gekauft werden – mit einer Signatur von Hong Lei (300 EUR pro Stück).

Wir freuen uns über ein Kunstereignis der besonderen Art!

Wo der Drache tanzt ‐ Unser Chinajahr 2012




Eigentlich begann das Kölner Chinajahr schon am 5. November 2011 mit der deutschen Erstaufführung der Kun-Oper „Palast Ewiger Jugend“ in der Kölner Oper. Die Leiter des CHINA FORUMs – GALERIE T, Dr. Thomas Täubner und seine Gattin Xuemei Täubner-Liu, wurden vom Oberbürgermeisteramt als Ehrengäste dazu eingeladen. Auf den beiden Fotos sind Hauptakteure des Ereignisses zu sehen.





Am 19. Februar 2012 trafen wir auf der Ehrentribüne bei den Schull- und Veedelszöch auf den Oberbürgermeister der Stadt Köln sowie das Kölner Dreigestirn.



Gruppenbilder auf dem Schulhof des Engelbert-von-Berg-Gymnasiums Wipperfürth, links mit dem Banner der Nanjing Jianye Senior Highschool, rechts mit dem Banner der Shanghai Tianyuan Senior Highschool.


Der diesjährige Rückbesuch von Schüler- und Lehrer-Delegationen der beiden Partnerschulen des Engelbert-von-Berg-Gymnasiums Wipperfürth darf als besonders erfolgreich bezeichnet werden. An dem Rückbesuch vom 4. bis 9. Juli 2012 nahmen insgesamt 7 Lehrer und 33 SchülerInnen aus Nanjing und Shanghai teil, die sich alle in den deutschen Gastfamilien wieder sehr wohl gefühlt haben. Auch im Namen der chinesischen Partnerschulen danken wir der Schulleitung des E.-v.-B.-Gymnasiums (insbesondere Herrn Werner Kronenberg und Gattin Dorothee sowie dem Stellvertretenden Schulleiter Herrn Jürgen Thiel), Herrn Seidl, dem Stellvertretenden Schulleiter des Gymnasiums Lindlar, der die gesamte Delegation sehr humorvoll durch seine Schule führte, Herrn Josef Büchel, ehemaliger Latein- und Religionslehrer des E.-v.-B.-Gymnasiums, der von den Treppen des Rathauses einen Vortrag über die Stadtgeschichte von Wipperfürth hielt, dem Bürgermeister der Stadt Wipperfürth Herrn Michael von Rekowski, der die beiden chinesischen Delegationen zusammen mit den deutschen Partnerschülern im Ratsaal seines Rathauses empfing und sich für Gruppenfotos zur Verfügung stellte, sowie Frau Gabi Herzhoff vom Hähnchen- Restaurant „Hähnchen Ewald“, die trotz ihres freien Samstags das Restaurant für unsere Schulpartnerschaftsdelegationen öffnete. Unser Dank gilt aber vor allem den deutschen Gastfamilien für ihr hohes Maß an Herzlichkeit und zwischenmenschlichem Engagement. Sie alle haben dazu beigetragen, dass die Freundschaft zwischen den deutschen und chinesischen Schulen noch an Tiefe hinzugewonnen hat. Vielen Dank!

Phönixlied und Drachengesang



Den Höhepunkt in unserem Kölner Chinajahr bildete die Sonderausstellung „Phönixlied und Drachengesang“, die – unter der Schirmherrschaft des Kölner Oberbürgermeisters – mit 48 Werken der Kölner Malerin Brigitta Zeumer und von Professor Cao Yingyi, dem „Impressionisten der chinesischen Tusch- und Aquarellmalerei“, vom 1. bis 20. September 2012 im Kölner Rathaus (Spanischer Bau) stattfand. V.r.n.l.: Xuemei Täubner-Liu, Professor Cao Yingyi, Brigitta Zeumer, Gu Nianzhou, Frau Dr. Barbara Möhlendick, Dr. Thomas Täubner.


v.r.n.l.: Bürgermeisterin Angela Spizig, Professor Cao Yingyi, Dr. Thomas Täubner, der Konsul für Bildung und Kultur vom Generalkonsulat Frankfurt Herr Zhang Liwu, Frau Gu Nianzhou.


Oberbürgermeister Jürgen Roters liess es sich nicht nehmen, den gesamten diplomatischen Chorps durch unsere Sonderausstellung zu führen. Wir wurden vom Oberbürgermeister gemeinsam mit Brigitta Zeumer, Professor Cao Yingyi und dessen Gattin Gu Nianzhou zu einem Festakt in den berühmten Hansasaal des Historischen Rathauses zu Köln eingeladen.


Herr Roters bedankte sich offiziell bei den Künstlern und uns für das Gelingen dieser wunderbaren Sonderausstsellung im Kölner Chinajahr. Ausserdem führte der Oberbürgermeister anlässlich des NRW-Chinafestes den neuen Botschafter der VR China in Berlin, Herrn Shi Mingde, sowie den Generalkonsul Wen Zhenshun vom Frankfurter Generalkonsulat mit seiner diplomatischen Delegation durch die Sonderausstellung. Cao Yingyi schenkte den Bürgern der Stadt Köln im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung vom 1. September 2012 das im chinesischen Malstil gemalte Dom-Bild „Köln – zeitlos (永恒的科隆)“. Professor Cao wurde für seine Verdienste im Kölner Chinajahr mit einer besonderen Ehrenurkunde geehrt. Der von der Sonderausstellung besonders beeindruckte chinesische Generalkonsul erhielt ebenfalls ein Bild-Geschenk von Professor Cao Yingyi.


Für die Bildübergabe wurden Professor Cao Yingyi, dessen Gattin Gu Nianzhou und das Kuratorenehepaar Xuemei und Dr. Thomas Täubner persönlich in das Generalkonsulat eingeladen.

Das CHINA FORUM – GALERIE T schätzt sich glücklich, dass es uns gelungen ist, diese „historische“ Sonderausstellung zu organisieren und mittels eines Kataloges nachhaltig zu dokumentieren. In dem Katalog sind die Grußworte des Oberbürgermeisters der Stadt Köln sowie des Gesandten Botschaftsrats für Kultur Herr Li Xin, von der Botschaft der Volksrepublik China in der Bundesrepublik Deutschland, enthalten. Auch wenn es sich ein bisschen wie Selbstbeweihräucherung anhört, so möchten wir Ihnen doch ein Zitat aus dem Geleitwort des chinesischen Kultur-Gesandten wiedergeben:

„Kunst ist schön, aber ihre gute Präsentation macht viel Arbeit. Aus diesem Grunde danke ich bei dieser Gelegenheit den Veranstaltern der Ausstellung, Herrn Dr. Thomas Täubner und Frau Xuemei Täubner-Liu herzlich für ihr großes Engagement. Seit Jahren pflegen sie, chinesische und deutsche Kultur und Kunst im gegenseitigen Gastland zu vermitteln. Seit jeher kennt Kunst keine Grenze. Sie dient als Brücke zur Völkerverständigung. In diesem Sinne sind Herr Dr. Thomas Täubner und Frau Xuemei Täubner-Liu Brückenbauer und Brückenbauerin, und zwar sehr fleißig und erfolgreich.“

China in drei Dimensionen


Der chinesische Künstler Diao Qingchun vor seinem vierteiligen Lotus-Bild im CHINA FORUM – GALERIE T


v.l.n.r.: Xuemei Täubner-Liu, Dr. Thomas Täubner, der Ölmaler Diao Qingchun und seine Gattin Wang Xiaojuan. Noch nie hat die GALERIE T zwei Vernissagen innerhalb eines Monats durchgeführt. Diesmal kam es auf Anfrage der Deutsch-Chinesischen Medien GmbH Düsseldorf (DCM) zu einer weiteren besonderen Ausstellung im Chinajahr. Der Hauptschwerpunkt der Ausstellung „China in drei Dimensionen – Große chinesische Kunstausstellung im Chinajahr“ (18. bis 25. September 2012) lag auf den Ölmalereien des in Peking zum Star avancierten Malers Diao Qingchun aus der Inneren Mongolei. Daneben waren Kalligraphien von Liu Yongze aus der Provinz Hubei sowie Fotografien von Niu Bendong (Shenzhen) und Wang Xingliang (Hefei, Provinz Anhui) zu sehen. Aus der kunsthistorischen Perspektive erwähnenswert ist, dass der Ölmaler Diao Qingchun, der übrigens das Rodin-Museum in Peking leitet, für das Debüt seiner Europa- und Welttournee unser Kürtener CHINA FORUM – GALERIE T ausgewählt hat. Der bei den beiden Ausstellungen „Phönixlied und Drachengesang“ und „China in drei Dimensionen“ anwesende Konsul für Bildung und Kultur vom Chinesischen Generalkonsulat in Frankfurt a. M., Herr Zhang Liwu, lobte in seinen bewegenden Reden nach den Künstlern die engagierte Ausstellungstätigkeit unseres CHINA FORUMs – GALERIE T. Er hob vor allem auch unser bildungspolitisches Engagement im Rahmen unserer Sprach- und Mentalitätsvermittlung an vier Gymnasien des Bergischen Landes sowie der Gesamtschule Kürten und der Volkshochschule Bergisch Gladbach hervor. Die Vermittlung der chinesischen Hochsprache an Schüler des Bergischen Landes seit 2005 und die Organisation des deutsch-chinesischen Schulpartnerschaftsaustauschs seit 2007 seien nicht nur von hoher bildungspolitischer Bedeutung, wir würden darüber hinaus auch zur Völkerverständigung beitragen.

Eine kulinarische Himmelsreise


Bevor unser Freund, der Sinologe und Buchautor Dr. Marcus Hernig, der seit mehr als einem Jahr Leiter des Goethe-Instituts in der altehrwürdigen japanischen Kaiserstadt Kyoto ist, am 10. Oktober 2012 zur Buchmesse nach Frankfurt a. M. fuhr, um dort sein neues Werk „Eine Himmelsreise – China in Sechs Gängen“ (bibliophil wunderbar erschienen in Die Andere Bibliothek) auf dem „Blauen Sofa“ vorzustellen, hielt er am 9. Oktober 2012 eine eindrucksvolle Lesung in unserem CHINA FORUM – GALERIE T.

Lobreden


Eingerahmt wurde das Jahr 2012 von zwei Lobreden, die der Sinologe, Kurator und Ausstellungsmacher Dr. Thomas Täubner auf die beiden Künstlerinnen Elvira Bach und Brigitta Zeumer hielt. Am 23. März trug er in der Bensberger Galerie Anne Malchers seine Lobrede „Elvira Bach – von der Jungen Wilden der frühen 80er Jahre zu einer der erfolgreichsten Malerinnen unserer Zeit“ vor. Die Künstlerin war anwesend. Die Rede wurde im Katalog zur Ausstellung „Elvira Bach“ abgedruckt.


Die zweite Lobrede auf die international bekannte Kölner Malerin Brigitta Zeumer, die erste lebende deutsche Künstlerin, die 1991 im Kaiserpalast zu Peking ihre Einzelausstellung durchführte, hielt Dr. Thomas Täubner am 28. Oktober 2012 in der Jülicher Galerie zur Zitadelle. Brigitta Zeumer war ebenfalls anwesend.

Jahresabschlussfeier


Neben dem traditionellen Jahresabschluss-Buffet, zu dem alle Gäste einen kleinen kulinarischen Beitrag hinzusteuern, zählte diesmal der wunderbare Vortrag von Professor e.h. Dr. med. vet. Horst Geilhausen, Vorsitzender der Internationalen Yak-Kamel-Stiftung, zu den Höhepunkten. Der Professor sprach über das Thema „Yaks und Kamele als Lebensgrundlage für Hirtennomaden in Zentralasien“. Vielen Dank!


Das CHINA FORUM - GALERIE T ist ein privates Kulturinstitut. Es wurde im Jahr 2005 von dem Sinologen-Ehepaar Xuemei Täubner-Liu und Dr. Thomas Täubner gegründet.

In kurzer Zeit hat sich das CHINA FORUM - GALERIE T unter dem Motto “Kommunikation, Gesundheit & interkultureller Austausch” überregional einen Namen gemacht.

Die Taiji-Meisterin Xuemei Täubner-Liu aus Nanjing arbeitete nach dem Abschluss ihres Anglistik-Studiums zuerst an der Nanjing Universität. Später wurde sie Auslandskorrespondentin der größten chinesischen Musikzeitschrift “Aiyue (Philharmonic)”.

Der Sinologe Dr. Thomas Täubner promovierte 2003 bei Prof. Dr. jur. Dr. phil. Harro von Senger, dem laut FAZ “führenden westlichen Forscher auf dem Feld der Strategemkunde” und “meistgelesenen Autor der westlichen Chinaforschung” mit seiner Doktorarbeit über das Thema “Chinas neuer Heiliger. Lu Xun in der Volksrepublik China - Die gesellschaftsführende Funktion von Kunst und Literatur, dargestellt am Beispiel der chinesischen Lu Xun-Rezeption der 90er Jahre des 20. Jahrhunderts”. Die Doktorarbeit wird u.a. auch im Archiv des “Shanghai Lu Xun Jinianguan (Lu Xun-Gedenkstätte in Shanghai)” aufbewahrt.


 


In den zurückliegenden fünf Jahren haben die beiden ein vielfältiges Spektrum an Kulturaktivitäten auf die Beine gestellt:

2010 feierten wir den 100. Geburtstag der Alten Dorfschule Forsten, dem Gebäude, in welchem sich unser CHINA FORUM - GALERIE T befindet. Prof. Cao Yingyi, einer der höchstrangigen chinesischen Maler mit internationalem Renommee, war zum zweiten Mal persönlich im CHINA FORUM - GALERIE T anwesend (s. Kunstausstellungen).

2012 wird unser CHINA FORUM - GALERIE T mit drei oder vier Projekten an den Feierlichkeiten zum 25. Jubiläum der Köln-Pekinger Städtepartnerschaft ("Wo der Drache tanzt") teilnehmen:

1. Organisation und Durchführung der "Deutsch-Chinesischen Freundschaftsausstellung" mit Werken von Professor Cao Yingyi ("Impressionist der chinesischen Tusch- und Aquarellmalerei", Ehrenpräsident der Kunstgesellschaft von Dunhuang, Ehrenbürger zweier amerikanischer Städte) und der Kölner Malerin Brigitta Zeumer (erste lebende deutsche Künstlerin, die 1991 im Kaiserpalast zu Peking ihre Einzelausstellung erhielt) im Lichthof des Rathauses zu Köln (Spanischer Bau).

2. Experimental-Kunstfilm-Präsentation mit Werken von Professor Cao Kai (Nanjing) im Filmhaus Köln und anschließender Podiumsdiskussion.

3. Powerpoint-Vortrag von Dr. Thomas Täubner zum Thema "Die frühen Beziehungen Kölns zu China" im Rahmen des von der Deutschen China-Gesellschaft ausgerichteten Adam-Schall-von-Bell-Symposions (voraussichtlicher Termin: Samstag, 13.10.2012). Der Vortrag wird eventuell in der VHS-Köln wiederholt.

4.? Für die Präsentation der großformatigen Landschaftsaufnahmen eines der führenden Landschaftsfotografen Chinas - Niu Bendong (Beijing/Shenzhen) - suchen wir noch den geeigneten Ausstellungsort im Kölner Stadtzentrum.


Wir freuen uns über Ihren Besuch auf unserer Homepage und wünschen Ihnen viel Freude beim Anschauen der zahlreichen Bilder und beim Lesen der Programm-Texte.

Xuemei Täubner-Liu & Dr. phil. Thomas Täubner