CHINA FORUM – GALERIE T
präsentiert
Die Musik Karlheinz Stockhausens (1928-2007)
in Zeichnung und Fotografie –
Eine Hommage an den Maestro der Neuen Musik anlässlich seines 10. Todesjahres
Kunstausstellung mit Werken von
Brigitte Wiegmann (Zeichnungen)
Gisela Schwarz (Digitale Farbfotografie)
Mutsumi Okada (Öl-Malerei auf Leinwand)
Thomas Täubner (Analoge Schwarzweiß-Fotografie)


Grabmal des Komponisten auf dem Kürtener Waldfriedhof (Foto©Thomas Täubner), abgedruckt in: Thomas Ulrich,Stockhausens Zyklus LICHT – Ein Opernführer, S.381.

EINLADUNG
Zur Vernissage der Sonderausstellung
Die Musik Karlheinz Stockhausens (1928-2007)
in Zeichnung und Fotografie
am 23. Juli 2017, um 15.00 Uhr
im
CHINA FORUM – GALERIE T
laden wir Sie und ihre Freunde herzlich ein
Interview-Gespräch von Dr. Thomas Täubner
mit den anwesenden drei Künstlerinnen
(Musikalischer Beitrag: Johanna Stephens-Janning spielt
DIE SIEBEN LIEDER DER TAGE)
Ausstellungsdauer:
24. Juli 2017 bis 8. August 2017
Öffnungszeiten:
nach telefonischer Vereinbarung unter Tel. 02268-1062;
während der Stockhausen-Kurse vom 29. Juli bis 6. August
täglich von 11-17 Uhr
Adresse des China Forum – Galerie T: Forsten 43, 51515 Kürten
www.chinaforum-t-galerie.com

Der Komponist Karlheinz Stockhausen (1928-2007), Musik-Polar-Preisträger (inoffizieller Nobelpreis für Musik) und Vater derErnsten Elektronischen Musik, zählt zu den bedeutendsten Komponisten der Musikgeschichte. Sein berühmter Opernzyklus "LICHT. Die sieben Tage der Woche" gehört nicht nur "zu den bedeutendsten Werken des Musiktheaters im 20. Jahrhunhdert", sondern weist mit seinen äußeren Daten Guinness-Rekorde auf: "29 Stunden Musik, Kompositionszeit 25 Jahre, das umfangreichste Werk der Musikgeschichte" (Thomas Ulrich).

Das CHINA FORUM – GALERIE T hatte sich schon früh vorgenommen, dem Maestro der Neuen Musik anlässlich seines 10. Todesjahres eine Ausstellung zu widmen. Erste Gespräche mit der freien Journalistin und Künstlerin Gisela Schwarz (geb. 1948) fanden schon bei den Stockhausen-Kursen 2015 in Kürten statt. Deren Foto-Arbeiten zu den musikalischen Großereignissen wie z.B. den Welturaufführungen vom SONNTAG aus LICHT (April 2011 im Staatenhaus im Rheinpark in Köln) und dem MITTWOCH aus LICHT (August 2012 in Birmingham, letzere in Auftrag gegeben vom London Organising Committee For The Olympic Games), würden – da war man sich sofort einig - einen spannungsreichen Kontrast zu Thomas Täubners (geb. 1967) legendären Schwarzweiß-Fotografien bilden, dem Ergebnis aus sechs Jahren Dokumentation der Internationalen Stockhausen-Kurse Kürten von 1998-2004.

Eine zauberhafte Fügung brachte das CHINA FORUM – GALERIE T mit der in Bottrop lebenden Künstlerin Brigitte Wiegmann (geb. 1940 in Mönchengladbach) in Kontakt. Deren spontane Malweise mit Wurzeln in der informellen Kunst der 50er Jahre zeitigte in den Jahren zwischen 1992 und 1997 die Zeichenzyklen zu den Kompositionen von Stockhausen: "Sich spontan äußernde Empfindungen während des Hörerlebnisses der Musik werden als musikalische Farbklänge, gleichsam als psychogrammartige Notationen auf die Bildfläche gebannt."

Als die in Köln lebende japanische Künstlerin Mutsumi Okada (geb. 1953 in Nagano) bei einem Besuch im CHINA FoRUM – GALERIE T von dem Stockhausen-Projekt erfuhr, war sie sofort interessiert daran teilzunehmen. Denn auch sie hatte sich schon 1988 insbesondere mit Stockhausens KINDHEIT und MICHAELS REISE aus dem DONNERSTAG aus LICHT auseinandergesetzt und dies in dynamische Farbklang-Kompositionen übersetzt. Erleben Sie in dieser faszinierenden Ausstellung wie vier Künstler mit ihren unterschiedlichen Techniken dem Komponisten Karlheinz Stockhausen zehn Jahre nach dessen plötzlichen Hinschied auf ganz unterschiedliche Art und Weise die Ehre erweisen.

Zu den einzelnen Künstlern (mit Bildbeispielen):

  Gisela Schwarz




WELTPARLAMENT vom MITTWOCH aus LICHT, Birmingham 2012,Foto©Gisela Schwarz


  Thomas Täubner


Der promovierte Sinologe Thomas Täubner, Sohn des Foto-Künstlers und Galeristen Wilfried Täubner (1940-94) und heutiger Leiter des privaten Kulturinstituts CHINA FORUM – GALERIE T, lernte die Musik Karlheinz Stockhausens schon als sechzehnjähriger Gymnasiast kennen und lieben. 1993 schrieb er dem Komponisten aus China einen Brief mit dem Vorschlag, die "Karlheinz Stockhausen China-Tournee" zu organisieren. Stockhausen war von dieser Idee sehr angetan und berief Täubner zum Projektleiter. Im Winter 1993/94 lud Professor Stockhausen den Sinologen und seine Frau Xuemei ein, ihn in seinem Kürtener Haus zu besuchen. 1997 erfuhren Täubner und seine Frau ein zweites Mal diese Ehre, Anlass war das Interview-Gespräch "China und die Neue Musik", welches Stockhausen in "TEXTE zur MUSIK, Bd.14, 1991-1998", Kürten 2014, S.237-264 abdrucken ließ. Und auch wenn es letztlich nicht zur Realisierung der "Stockhausen China-Tournee" gekommen ist, so hat das Projekt nach Aussage von Suzee Stephens doch viel Positives bewirkt. So gelang es Täubner 1998 ein Zusammentreffen zwischen Karlheinz Stockhausen und dem chinesischen Komponisten und Guqin-Meister (chinesische Wölbrettzither) Prof. Cheng Gongliang (1940-2015) zu arrangieren. 1998 nahm Täubner das überhaupt erste Gruppenfoto aller Teilnehmer der 1. Stockhausen Kurse Kürten auf. Zahlreiche Fotos von Täubner befinden sich in Stockhausen-Partituren und CD-Booklets herausgegeben vom Stockhausen-Verlag. Chinesische Liebesgedichte von Xuemei Täubner-Liu und Thomas Täubner angefertigt und übersetzt fanden 2004 Aufnahme in die Partitur HOCH-ZEITEN vom SONNTAG aus LICHT.

Brigitte Wiegmann Ausschnitt




Ausschnitt aus "HARLEKIN" (1996, 108 x 80 cm), Leihgabe des Gustav-Lübcke-Museums in Hamm; ausgestellt 1998 im Stadtmuseum Köln 1999 im Gustav-Lübcke-Museum Hamm



Postkarte von Stockhausen an Brigitte Wiegmann:

"Liebe Brigitte Wiegmann, vielen Dank für Brief und Kataloge und Zeichnungen. Ihre Bilder erinnern mich an Sonderborg, mit dem ich befreundet war. Die Namen der genannten Komponisten purzeln so durcheinander, daß Sie gewiß nicht wählerisch sind und also die Qualität der Musik nicht so entscheidend für Ihre Angeregtheit sind. – Meine Werke stehen Ihnen zur Verfügung. Wie meinen Sie ‚Interesse an einer Ausstellung'? Herzlich grüßt Sie K. Stockhausen" (22.9.1995)

Jörg Loskill über Brigitte Wiegmanns Werk:

"Brigitte Wiegmann schafft in ihren Beziehungen zur Musik und zur Bildnerei diese Korrespondenz zwischen Sinnen und Geist. Das Hören von Musik und das damit verbundene Nachempfinden von Struktur, System, Architektur und Dramaturgie kompositorischer Abläufe wurden zum Impuls schöpferischen Handelns. Das heißt: zur Qualität von Klängen trat eine individuelle, neue Qualität der bildnerischen Farben und Ideen hinzu. Es handelt sich also nicht um Nachschöpfungen, sondern um Eigenständiges – Bilder aus dem Geiste der Musik." (Loskill Jörg: Vom Klingen der Bilder – Brigitte Wiegmanns Malerei "aus dem Geiste der Musik", in: Brigitte Wiegmann [Ausstellungskatalog Düsseldorf 1992])

  Mutsumi Okada




  MICHAELS REISE, 1988


Dr. Gabriele Uelsberg (LVR-Landesmuseum Bonn):

"Diese besondere Verwurzelung in der japanischen wie der mitteleuropäischen künstlerischen Tradition ist ein wichtiges Kriterium zur Betrachtung der Arbeiten von Mutsumi Okada […] Immer wieder tritt auch in Mutsumi Okadas Bildwelten das Licht als ein besonderes visuelles Phänomen in Erscheinung.[…] Die Farbigkeit steht hier als Analog für die Erzeugung von Licht, wobei hier auch wie in der Natur durch das Zusammentreffen von vielen Farben Licht auf der Leinwand entsteht. Das Licht als ein visuelles Phänomen ist hier unmittelbar an die Farbigkeit eines Bildes gebunden und wir auf der Leinwand selbst entwickelt. Mutsumi Okada arbeitet sehr lange an ihren Bildern. Manche reifen über mehrere Monate, ja Jahre. Immer wieder untersucht sie die Wirkung der Farbe und die Wirkung der Malerei. In diesem Sinne ist sie fast einer Wissenschaftlerin gleichzusetzen, die in jedem Bild ein künstlerisch-physikalisches Experiment zur Entstehung von Licht, Klang, Farbe und Atmosphäre im Raum vollbringt."(aus: Mutsumi Okada – Malerei, Bonn 2013)

Alle vier Künstlerinnen und Künstler sind zur Vernissage anwesend.

Veranstalter:
CHINA FORUM – GALERIE T
Forsten 43, 51515 Kürten (Tel. 02268-1062)
www.chinaforum-t-galerie.com

Danksagung:
Wir danken der Stockhausen-Stiftung für Musik und insbesondere Suzee Stephens-Janning und Kathinka Pasveer für ihre logistische und musikalische Unterstützung zur Vernissage und während der Internationalen Stockhausen-Kurse Kürten 2017!

Dr. phil. Thomas Täubner und Xuemei Täubner-Liu(Leitung des CHINA FORUM – GALERIE T)



Veranstaltungsmitteilung

An Alle Freunde des CHINA FORUM - GALERIE T und die, die es werden wollen!


CHINA FORUM - GALERIE T
Dr. phil. Thomas Täubner und Xuemei Täubner-Liu
Forsten 43
51515 Kürten

Tel. 02268-1062


Sonderveranstaltung:

"Diesseits und Jenseits der Großen Mauer"

- Ein Vierteljahrhundert erlebter Geschichten zwischen Ost und West

Am Freitag, den 30. Juni 2017 von 19:30 bis 21:30 Uhr liest der renommierte China- und Japan-Kenner Dr. Marcus Hernig, der aus Gründen unseres 25-jährigen Freundschaftsjubiläums extra aus Shanghai ins Bergische Land anreisen wird, im CHINA FORUM - GALERIE T aus seinen bekanntesten literarischen Werken und stellt sich anschließend der Publikumsdiskussion.

Bei schönem Wetter findet die Veranstaltung "open air" im Garten des CHINA FORUM statt. In der Pause gibt es einen kleinen Snack und ein Erfrischungsgetränk sowie die Möglichkeit, einige Werke des international bekannten chinesischen Avantgardekünstlers Hong Lei anzuschauen.

Mehr über den Inhalt der Lesung finden Sie im Anhang dieses E-mail-Schreibens.

Zum Autor:

Der promovierte Sinologe, Publizist und Buchautor Dr. Marcus Hernig gehört zu den besten China-Kennern unserer Zeit. Er arbeitete lange als Beauftragter für Bildungszusammenarbeit für das Deutsche Generalkonsulat und das Goethe-Institut. Darüber hinaus leitete er mit der deutschen Künstlerresidenz Villa Kamogawa mehrere Jahre lang die Außenstelle des Goethe-Instituts in Kyoto (Japan). Hernig, der seit mehr als 20 Jahren in Shanghai lebt und zu den Gründern der berühmten "Shanghai Flaneur" gehört, arbeitet u.a. auch als Gastprofessor an Hochschulen in Hangzhou und Shanghai. Hernig berät darüber hinaus deutsche Unternehmen in Fragen chinesischer Kultur und Kommunikation. Texte von ihm erschienen auch in GEO special 1/2014 "Shanghai, Peking, Hongkong".
Zu Hernigs bekanntesten Buch-Veröffentlichungen zählen "China – Ein Länderporträt", Christoph Links Verlag, Berlin 2008 (ITB Berlin Buch Award 2014: Die besondere Reiseführer-Reihe) und "Eine Himmelsreise – China in Sechs Gängen", Die Andere Bibliothek (begründet von Hans Magnus Enzensberger), Berlin 2012.

Mehr über den Autor und Menschen Marcus Hernig: s. https://de.wikipedia.org/wiki/Marcus_Hernig

Wo: CHINA FORUM - GALERIE T, Forsten 43, 51515 Kürten

Wann: Freitag, 30. Juni 2017, 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr

Eintritt: 10 EUR

WIR BITTEN UM VORANMELDUNG! (Tel. 02268-1062 oder E-Mail: sinokult@t-online.de)

www.chinaforum-t-galerie.com


Lesung Marcus.pdf



Das CHINA FORUM - GALERIE T informiert alle Bekannten und Freunde über den Vortrag "Papierene Brandopfer im chinesischen Ahnenkult - über das wichtigste Glaubenssystem der Chinesen", den der Sinologe und Ausstellungskurator Dr. phil. Thomas Täubner am 7. Mai 2017 von 11.30 bis 13.00 Uhr im LVR-Industriemuseum Papiermühle Alte Dombach halten wird (Eintritt für Erwachsene: 3 EUR, Kinder und Jugendliche haben freien Eintritt).

Wie der Vortragstitel schon ankündigt, ist der chinesische Ahnenkult für das Verständnis der chinesischen Volksmentalität von grundlegender Bedeutung.

Der chinesische Ahnenkult ist in Deutschland und Europa bisher selten so prägnant in Szene gesetzt worden, wie in dieser Ausstellung.Hinzu kommt, dass es den Ausstellungskuratoren gelungen ist, dem Publikum in Bergisch Gladbach einen sehr hautnahen Eindruck von der aktuellen Form des Brandopferkultes in der Volksrepublik China zu vermitteln.
Die kunstvoll arrangierten Papier-Objekte spiegeln das moderne Gesellschafts- bzw. Alltagsleben in China wider. Aber auch Wünsche und Träume werden sichtbar.
Eine weitere besondere Attraktion in der Ausstellung ist der Ankh-Engel (Leihgabe) der international bekannten Fluxus-Künstlerin Mary Bauermeister (geb. 1934 in Frankfurt) und ein Interview von Dr. Thomas Täubner mit dem führenden chinesischen Avantgarde-Künstler Hong Lei (geb. 1960 in Jiangsu). Letzteres ist in einem der beiden Videos zu sehen, die das Gesamterlebnis noch abrunden.

Die Ausstellung ist auch für Kinder empfehlenswert, da die farbenfrohen Objekte aus Papier eine fantasievolle Spiellandschaft suggerieren.

Die Ausstellungsmacher und das Kuratorenteam würden sich sehr über Euren/Ihren Besuch freuen!


CHINA FORUM – GALERIE T kooperiert mit dem LVRIndustriemuseum Papiermühle Alte Dombach in Bergisch Gladbach

"Kleidung, Smartphone und Bananen aus Papier – Wie die Chinesen ihre Liebe ins Jenseits senden"

Eröffnung der Ausstellung am 12. März 2017 um 11:30 Uhr

Ausstellungsdauer: bis zum 22. Dezember 2017 (Öffnungszeiten: Di. – Fr. 10-17 Uhr, Sa., So., Feiertage 11-18 Uhr; aktuelle Öffnungszeiten an Feiertagen, s. www.industriemuseum.lvr.de)



Gruppenbild der Hauptakteure mit Chinesischer Götter-Residenz (v.r.n.l.): Dr. Walter Hauser (Direktor des LVR-Industriemuseums), Dr. Thomas Täubner (Leiter des CHINA FORUMs – GALERIE T und Ausstellungskurator), Annette Schrick (Kuratorin des LVR-Industriemuseums Alte Dombach), Frau Anne Henk-Hollstein (Stellvertretende Vorsitzende der Landschaftsversammlung Rheinland), Frau Xuemei Täubner-Liu (CHINA FORUM – GALERIE T),Frau Dr. Sabine Schachtner (Leitung des LVR-Industriemuseums Papiermühle Alte Dombach),Frau Beatrix Commandeur (Kuratorin des LVR-Industriemuseum Alte Dombach). Zur Ausstellungseröffnung kamen sehr viele interessierte Besucher – ein tolles Erlebnis!



In ihrer Rede zur Ausstellungseröffnung sagte Frau Anne Henk-Hollstein (Stellvertretende Vorsitzende der Landschaftsversammlung Rheinland): "Unsere Ausstellung wurde durch die Zusammenarbeit mit dem Ehepaar Täubner-Liu möglich, die das CHINA FORUM im benachbarten Kürten betreiben. […] Sie organisieren Ausstellungen und andere Kulturkontakte mit China. Sie waren und sind also bestens ausgewiesen für die Recherche und die Einkaufsreise nach China. Uns war ein fachkundiger Partner besonders wichtig, um die spirituellen Hintergründe angemessen darzustellen und die Gefahr auszuschließen, die Objekte vor allem unter dem Gesichtspunkt des Kuriosen zu betrachten."

Die Rede des Sinologen und Ausstellungskurators Dr. Thomas Täubner mündete in den Satz:"Diese Ausstellung ist aus meiner Sicht ein bedeutender Beitrag für das interkulturelle Verständnis zwischen Europa und China, stellt sie doch den alten Brandopferritus des chinesischen Ahnenkultes in einem sehr modernen Kontext dar."

Täubners Dank galt besonders den beiden international bekannten Künstlern Mary Bauermeister und Hong Lei. Mary Bauermeister lieh ihren größten Ankh-Engel aus, ein altägyptisches Symbol für das Weiterleben im Jenseits sowie die Diesseits-Jenseits-Korrespondenz. Das Interview, welches Thomas Täubner mit Hong Lei, einem der führenden Avantgardekünstler Chinas, über das Brandopferritual im chinesischen Ahnenkult führte, wird in der Ausstellung mittels eines Videos in Endlosschleife präsentiert.

Wichtiger Hinweis:

Am 7. Mai (11:30 -13 Uhr) hält der Sinologe und Ausstellungskurator Dr. Thomas Täubner im Papiermuseum Alte Dombach einen Vortrag zum Thema "Papierene Brandopfer im chinesischen Ahnenkult – über das wichtigste Glaubenssystem der Chinesen" und führt die Museumsbesucher dabei durch die Ausstellung.

Es lohnt sich, diese bemerkenswerte Ausstellung anzusehen!



Wie ein Blick in die Ausstellungshalle zeigt, handelt es sich bei den papierenen Objekten für den Brandopferritus im chinesischen Ahnenkult um ein beinahe realitätsgetreues Nachbild des modernen Alltagslebens in China. Von modernen Markenartikeln über Jenseitsgeld und Villen im chinesischen und westlichen Stil gibt es alles zu sehen.



Solarpanel, Nahrungsmittel und Kleidung aus Papier – angefertigt für den Brandopferritus.






Jahresüberblick 2016

Wir erinnern uns voll Freude an folgende Ereignisse:


1. Den höchst eindrucksvollen Vortrag des renommierten Sozialwissenschaftlers Prof. Nando Belardi zum Thema "China:Rückblick und Ausblick – Ein Land verändert sich in drei Jahrzehnten. Arbeiten, Reisen und Privates in China zwischen 1981 und 2015" (12. Februar 2016)
Hinweis: Ein weiterer Vortrag mit Prof. Belardi über Nordkorea ist in Planung und wird voraussichtlich im Frühjahr 2017 hier im CHINA FORUM – GALERIE T stattfinden. Voranmeldungen sind seit 9. Dezember 2016 möglich!



2. Das Nachtreffen zur "China-Studienreise Herbst 2015" fand am 18. Februar 2016 im Paul-Klee-Gymnasium Overath statt.Hinweis: Der Info-Abend zur "China-Studienreise Herbst 2017" fand am Freitag, den 18. November 2016 erfolgreich im Aggertal-Gymnasium Engelskirchen statt. Zum 9. Mal organisiert das CHINA FORUM – GALERIE T die "China-Studienreise" mit Schulpartnerschaftsprogramm.



3. Die wunderbare Kräuterwanderung bzw. den Kräuterworkshop mit der Kräuter-Pädagogin Diana Wenk-Fritsch (17. April 2016) Hinweis: für April 2017 ist ein zweiter Kräuterworkshop geplant. Voranmeldungen können schon jetzt entgegen genommen werden!



4. Die Ausstellung "Zhuangzis T-raum – Kunstausstellung mit Werken von Milan Sladek. Hommage an Brigitta Zeumer (1939-2015)" vom 11. Juni (Vernissage) bis 12. Juli 2016. Zur Vernissage tanzten Julin-Julia Täubner (Schmetterling) und Maurice Wolter alias Momo (Fische) gemeinsam mit Milan Sladek im Kubus von Wilfried Täubner (1940-1994) – Ein unvergessliches Erlebnis!


Foto von Dr. Thomas Täubner aufgenommen im Garten des CHINA FORUM – GALERIE T

5. Die beiden Gegenbesuche chinesischer Partnerschulen: 1. Der Shanghai Tianyuan Senior Highschool am Engelbert-von-Berg-Gymnasium Wipperfürth (1. bis 5. Juli 2016) und 2. Der Nanjing Zhonghua Zhongxue am Paul-Klee-Gymnasium Overath und am Gymnasium Odenthal (6. bis 11. Juli 2016)







6. Die Vorbereitung der Mary Bauermeister-Ausstellung "Horizonte – Mary Bauermeisters China-Reise" in Nanjing (VR China, Oktober 2016). Leider musste Mary Bauermeister ihre China-Reise auf ärztlichen Rat hin absagen. Es fand trotzdem ein Symposion über Mary Bauermeister in Nanjing statt. Dazu erschien der Katalog: "Mary Bauermeister – eine nicht voll[ver]brachte Reise" inklusive des Interviews, welches der Kurator Dr. Thomas Täubner mit der Künstlerin am 21. Februar 2016 in ihrem Atelierhaus in Forsbach führte (s. Foto unten).


7. die sehr erfolgreiche Hong Lei-Doppel-Ausstellung "Inszenierte Wirklichkeit – Die künstlerischen Sphären des Hong Lei", die im CHINA FORUM – GALERIE T (24.09. bis 27.11.2016) und in der Kulturkirche Ost in Köln-Buchforst (30.09. bis 13.10.2016) stattfand, wurde sowohl im Kölner Stadt-Anzeiger als auch in der Welt am Sonntag mit einem Artikel gewürdigt.


8. zur Vorbereitung der Ausstellung "Kleidung, Smartphone und Lieblingsspeise aus Papier – Wie die Chinesen ihre Liebe ins Jenseits senden" (geplante Ausstellungsdauer: 26.3. bis 17.12.2017) reisen Dr. Thomas Täubner (Ausstellungskurator) und Xuemei Täubner-Liu nach Hangzhou (Zhejiang), Nanjing (Jiangsu), Changchun (Jiling), Xuancheng (Anhui) und Changzhou (Jiangsu).



Vorschau 2017

1. Organisation der Ausstellung "Kleidung, Smartphone und Lieblingsspeise aus Papier – Wie die Chinesen ihre Liebe ins Jenseits senden" im Papiermuseum Alte Dombach in Bergisch Gladbach (Ausstellungsdauer: 26.3. bis 17.12.2017). Dr. Thomas Täubner (Ausstellungskurator) wird einen Vortrag zum chinesischen Ahnenkult 3-5 mal während der Ausstellungsdauer halten und dies jeweils mit einer Ausstellungsführung verbinden (Termine werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben!).

2. Kräuterwanderung mit der Kräuter-Pädagogin Diana Wenk-Fritsch am 8.April 2017.

3. Nordkorea-Vortrag des renommierten Sozialwissenschaftlers Prof. Nando Belardi im Frühling oder Frühsommer 2017 (Termin wird zu einem späteren Zeitpunkt angegeben!).

4. Ausstellung "Stockhausen-Musik in Zeichnung und Fotografie - Eine Hommage an den Komponisten Prof. Karlheinz Stockhausen (1928- 2007)" mit Werken von Gisela Schwarz (Farbfotografien), Thomas Täubner (Schwarz-Weiß-Fotografien) und Brigitte Wiegmann (Zeichnungen) parallel zu den Internationalen Stockhausen-Kursen Kürten (29. Juli bis 6. August 2017).

5. Organisation und Durchführung der "China-Studienreise Herbst 2017" nach Beijing, Nanjing und Shanghai (22./23. Oktober bis 5./6. November 2017) mit Lehrern und Schülern von 5 Gymnasien des Bergischen Landes und der Gesamtschule Kürten.

6. Drei China-Vorträge von Dr. Thomas Täubner in der Volkshochschule Neuss: 18. September 2017: "Moderne chinesische Kunst in der VR China – Die bedeutendsten Strömungen seit 1949" 16. Oktober 2017: "Kunst und Politik in der Volksrepublik China – Ein ‚soziagogisches' Phänomen" 21. November 2017: "Über die Rolle von Papieropfern im chinesischen Ahnenkult"

7. Taiji-Kurse finden regelmäßig Donnerstag-, Freitag- und Samstagvormittag von 8:30 Uhr bis 9:30 Uhr statt. Interessenten können uns anrufen unter: 02268-1062.

8. Dr. Thomas Täubner und Xuemei Täubner-Liu unterrichten nach wie vor regelmäßig an 5 Gymnasien des Bergischen Landes und der Gesamtschule Kürten die chinesische Hochsprache und Volksmentalität.

9. Weiterhin finden Einzel- und Gruppen-Sprachkurse für Manager, Gymnasiasten und andere interessierte Menschen in den Räumen des CHINA FORUM – GALERIE T statt.


Wir wünschen Euch/Ihnen allen ein gutes Neues Jahr 2017!

Dr. Thomas Täubner und Xuemei Täubner-Liu

www.chinaforum-t-galerie.com





An alle Kunstinteressenten!

Das CHINA FORUM - GALERIE T veranstaltet in Kooperation mit der GAG Immobilien AG Köln die Doppelausstellung "Inszenierte Wirklichkeit - Die künstlerischen Sphären des Hong Lei".

Hong Lei (geb. 1960 in Changzhou, Provinz Jiangsu) zählt zu den führenden Avantgardekünstlern Chinas. Seine Werke befinden sich u.a. in den Sammlungen des Museums of Modern Art New York (MoMa), der Kunstsammlung des Französischen Kulturministeriums, des International Center of Photography New York, des Shanghai Art Museums und der berühmten Sammlung Uli Sigg.

Hinweis:

Die Ausstellung im CHINA FORUM - GALERIE T ist für Kinder unter 16 Jahren nicht geeignet.

Der Künstler Hong Lei (geb. 1960 in Changzhou, Provinz Jiangsu) ist bei beiden Vernissagen anwesend.

Ausstellungszeitraum im CHINA FORUM - GALERIE T, Forsten 43, 51515 Kürten:

25. September bis 27. November 2016
(Öffnungszeiten nach telefonischer Vereinbarung unter: Tel. 02268-1062)

Ausstellungszeitraum in der Kulturkirche Ost, Kopernikusstraße 32, 51065 Köln- Buchforst:

1. bis 13. Oktober 2016
(Öffnungszeiten dienstags bis samstags von 17-20 Uhr).

Zur Vernissage im CHINA FORUM - GALERIE T am 24. September um 18 Uhr führt der Sinologe Dr. Thomas Täubner ein Interviewgespräch mit dem Künstler Hong Lei.

Zur Vernissage in der Kulturkirche Ost am 30. September um 19.30 Uhr sprechen der Sinologe und Ausstellungskurator Dr. phil. Thomas Täubner (Einführung) und Gérard Goodrow, der ehemalige künstlerische Leiter der Art Cologne (Laudatio). An der anschließenden Talkrunde nehmen neben Goodrow und Täubner der Künstler Hong Lei und der Maler und Graphiker René Böll (Co-Kurator der Ausstellung) teil.

Der kleinformatige Thircuir-Katalog „Hong Lei Traditions“ (gedruckt 2013 in China) mit einem sprachlichen Selbstporträt Hong Leis kann in den beiden Ausstellungen für 15 Eur erworben werden. Der Künstler bietet zudem sein Portfolio mit 13 Drucken zu einem Vorzugspreis an. Die Drucke können auch einzeln gekauft werden – mit einer Signatur von Hong Lei (300 EUR pro Stück).

Wir freuen uns über ein Kunstereignis der besonderen Art!









Große FREUDE!

Klaus Biesenbach, der Chef-Kurator des Museums of Modern Art New York
und Leiter des PS1, der vor kurzem das Bundesverdienstkreuz am Bande erhielt, besuchte am 23. April 2016 das CHINA FORUM – GALERIE T, den Ort, wo Biesenbach noch zu Lebzeiten des Kubus-Fotokünstlers und Galeriegründers Wilfried Täubner (1940-94) seine ersten Erfahrungen mit Ausstellungsaufbau und Präsentation von Fotografie machte. Er gehörte damals zusammen mit Thomas Täubner zu der Gruppe von jungen Leuten, die Wilfried Täubner anlässlich der bedeutenden Barbara Klemm-Ausstellung („Fotografie für die Zeitung“, 1985) in der Galerie T ihre Mitarbeit angeboten hatte.



Thomas Täubner ist besonders stolz darüber, dass Klaus das Werk „KUBUS 172, (1979)“,welches die Kunstkommission des Deutschen Bundestages 1987 kaufte, auf seiner Instagram-Fotoseite mit sehr interessantem Kommentar hochgeladen hat. Siehe den folgenden Link:https://www.instagram.com/klausbiesenbach/ (folge dem Hinweis „see more“!).



v.l.n.r.: Dr. Thomas Täubner (Sohn des Künstlers und Hauptnachlassverwalter), Klaus Biesenbach (Chef-Kurator des MoMa New York) und Karin Täubner bei der Betrachtung großformatiger Hauptwerke von Wilfried Täubner (1940-94) aus der Serie „Fotografische Bilder mit dem Kubus“, an der Täubner von 1971 bis zu seinem frühen Tod 1994 gearbeitet hat. Das gleichnamige Buch erhielt 1993 den renommierten Kodak-Fotobuch-Preis. Im Hintergrund – mit rotem Rahmen – ist das Werk „KUBUS 864“ (135 x 236 cm) aus dem Jahr 1990 zu sehen. Daneben „KUBUS 813“ (120 x 120 cm) aus dem Jahr 1988. Für dieses Meisterwerk benutzte Wilfried Täubner seinen dritten Kubus mit der Seitenlänge 60 cm, der es ihm ermöglichte, den Kubus zu werfen.



Besonders interessiert zeigte sich Klaus Biesenbach an den seriellen und minimalistischen Landart-Kompositionen der späten 70-er Jahre (hier links KUBUS 183 aus der vierteiligen Serie KUBUS 181-184).Diese Serie nahm Wilfried Täubner 1979 im Wattenmeer bei Rantum auf der Nordseeinsel Sylt auf.Seit 1975 konzentrierte Wilfried Täubner seine Bildinhalte in immer stärkerem Maße auf den stählernen Kubus (Sinnbild menschlicher Rationalität) im Dialog mit der archaisch anmutenden Naturlandschaft (Yin und Yang). Kunstphilosophische Überlegungen über das Wesen der Dimensionen Raum und Zeit gewannen die Oberhand und lösten die frühe Werkphase ab, in der Täubner noch auf den menschlichen Körper zurückgegriffen hatte. Der Konzern Agfa-Gevaert sponsorte 1992 mit großflächiger Rollenware die Doppelausstellung im Freiburger Augustinermuseum (Halle Marienbad) und den Hallen für Kunst des Projektes E-Werk in Freiburg. Die großformatigen Oeuvres des Wilfried Täubner (sämtlich analog hergestellte traditionelle Schwarz-Weiß-Aufnahmen auf Baryt-Papier) dokumentieren allesamt die fantastische Qualität der Vergrößerungstechnik des Fotokünstlers sowie seinen enorm hohen künstlerischen Anspruch. Es ist an der Zeit, dass die Werke des Wilfried Täubner (1940-94) endlich einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden können.


Expedition mit der Kräuter-Pädagogin Diana Wenk-Fritsch in die Umgebung des CHINA FORUM – GALERIE T (17. April 2016, 12-15 Uhr)




Auf ihrer spannenden und sehr lehrreichen Kräuter-Expedition (ca. 1 h) stellte Diana Wenk-Fritsch den zehn Teilnehmern neben dem Wiesen-Bärenklau und dem Sauerampfer auch noch viele andere Kräuter und deren kulinarische Verwertbarkeit vor: z.B. Gundermann, Löwenzahn, Spitzwegerich, Scharbockskraut, Vogelmiere, Ahornblüte, Gänseblümchen, Knoblauchrauke, Fette Henne etc.


Der staatlich geprüften Kräuter-Pädagogin war es ein großes Anliegen, dass die Teilnehmer die charakteristischen Eigenschaften der einzelnen Kräuter-Pflanzen wahrnehmen und später auch wiedererkennen konnten. Wer wollte konnte sich auch einen Eindruck von dem Geschmack der Kräuter machen.


Die Welt neu aus der Sicht der kulinarisch verwendbaren Kräuterpflanzen wahrzunehmen, war für alle Teilnehmer ein schönes und kommunikatives Erlebnis.


Am Ende der Kräuter-Expedition wies Diana Wenk-Fritsch eindrucksvoll auf die hohe Bedeutung der Pflanzen für die Menschenwelt und die demütige Haltung, die man ihnen gegenüber einnehmen sollte, hin. Und es schien nichts passender zu sein, als das Werk „Das große Rasenstück“ (Aquarell u. Deckfarben, 1503) des Renaissance-Meisters Albrecht Dürer (1471-1528), eines der bekanntesten Stillleben der deutschen Kunstgeschichte, zu zeigen.


Dann verteilte Diana Wenk-Fritsch ihre Rezepte und beauftragte die Teilnehmer, jeweils zu zweit die benötigten Kräuter-Pflanzen für das anschließende gemeinsame Kochen zu pflücken.


Hier braucht man nicht viel zu sagen, denn den Teilnehmern ist die Freude auf den abschließenden Kräuter-Genuss ins Gesicht geschrieben.
Wir danken Diana Wenk-Fritsch für ein unvergessliches Kräuter-Erlebnis!
(Fotos und Text: Dr. Thomas Täubner)





Nachtreffen zur „China-Studienreise Herbst 2015“ am 18. Februar in der Aula des Paul-Klee-Gymnasiums Overath.

Organisatoren-Ehepaar Dr. Thomas Täubner und Xuemei Täubner-Liu liessen die schönsten Erlebnisse der 64-köpfigen Schüler- und Lehrerdelegation während ihrer 14-tägigen China-Reise mittels einer Lichtbild-Show Revue passieren. Einige TeilnehmerInnen, die auch nach der Chinafahrt weiterhin fleißig Chinesisch lernen, präsentierten zu diesem Nachtreffen auf der Bühne ein Lied des chinesischen Rock-Sängers Cui Jian sowie eine meditative Taiji-Aufführung. Zum Schluss kam es sogar noch zu dem obligatorischen „Gruppenbild“.





我要从南走到北,我还要。。。



Ha !!!!!!!!!!!!!!



Eine schöne Erinnerung!


Am 12. Februar 2016 hielt der renommierte Sozialwissenschaftler Prof. (em.) Dr. Nando Belardi im CHINA FORUM – GALERIE T einen sehr gut besuchten Vortrag (Thema: s. Foto unten). Wir danken Herrn Belardi für seinen außerordentlich spannenden Vortragsstil, der einen Besucher sogar dazu veranlaßte, von dem spannendsten China-Vortag seines Lebens zu schwärmen.







Wilfried Täubner – Die Entmumifizierung des Zauberwürfels
威尔弗雷德 ∙ 陶伯纳 − 重现的魔方




Am 19. Juni 2015 widmet das renommierte „Yangzi-Abendblatt (Yangzi Wanbao)“ der Ankündigung der Wilfried Täubner-Einzelausstellung im Nanjing Golden Eagle Contemporary Art Center Museum eine ganze Seite. Damit wurden ca. 100 Millionen Menschen über das Ereignis informiert! Die Ausstellung dauert vom 27. Juni bis 7. September 2015 und umfasst 80 Werke von Wilfried Täubner sowie einen Video-Film über eine Kubus-Aktion des Künstler-Fotografen.



27. Juni 2015: Es ist angerichtet! Kurz vor der Vernissage der großen Wilfried Täubner-Einzelaus-stellung im Nanjing Golden Eagle Contemporary Art Center Museum. Im Hintergrund das Werk „Kubus 172“ (1979), welches die Kunstkommission des Deutschen Bundestages 1987 kaufte. Rechts an der Wand die 27-teilige Bild-Serie „Kubus 61-86“ (1975). Links im Vordergrund der Tisch für die Experten-runde.



Der Countdown läuft: Ma Li – Generalinspektorin der Ausstellung und Direktorin des Nanjing Golden Eagle Contemporary Art Center Museums – zusammen mit Dr. Thomas Täubner, dem Sohn des Künstlers, der diese Foto-Ausstellung mit Werken seines Vaters als Ausstellungskurator mitorganisiert hat.



Der Ausstellungskurator und international bekannte Video-Experimentalfilm-Künstler Cao Kai eröffnet am 27. Juni 2015 um 15 Uhr im Nanjing Golden Eagle Contemporary Art Center Museum 南京金鹰当代艺术中心die Ausstellung „Die Entmumifizierung des Zauberwürfels – Ausstellung über das photographische Werk des Foto-Künstlers Wilfried Täubner (1940-94) 重现的魔方: 威尔弗雷德∙ 陶伯纳摄影艺术展“. Für die Ausstellung wurde ein schwarzer Stahlrohr-Kubus mit einer Seitenlänge von 1,20 m rekonstruiert und im Zentrum der Ausstellungshalle aufgestellt. Im Hintergrund ist das Werk „Das Latente Quadrat Nr. 42“ von Wilfried Täubner zu sehen. Neben der Kubus-Serie, an der Wilfried Täubner von 1971 bis zu seinem frühen Hinschied am 1. April 1994 unentwegt gearbeitet hat, sind in dieser Ausstellung auch sechs der insgesamt 59 Werke aus der letzten Werk-Serie „Das Latente Quadrat“ zu sehen. An dieser letzten Werk-Serie hat Wilfried Täubner von November 1992 bis Sommer 1993 gearbeitet.



Der Sinologe Dr. Thomas Täubner – Leiter des an der Ausstellung beteiligten CHINA FORUM – GALERIE T und neben Cao Kai der zweite Kurator der Ausstellung – begrüßt das Publikum der Vernissage. Im Hintergrund stehen die Generalsinspektorin und Museumsdirektorin Ma Li und ihre Mitarbeiterin Li Wei. Dr. Thomas Täubner arbeitete oft mit seinem Vater zusammen und kennt die werkimmanenten Zusammenhänge wie kaum ein anderer. Die von ihm im April 2014 im CHINA FORUM – GALERIE T organisierte Erinnerungsausstellung anläßlich des 20. Todestages von Wilfried Täubner (1940-1994) wurde zur Initialzündung der Ausstellungsorganisation in China.



An der in China üblichen Expertenrunde am 27. Juni 2015 (kurz vor der Vernissage) nahmen mit Mao Yan und Hong Lei einige der führenden Künstlerpersönlichkeiten Chinas teil. Mao Yan (mit Mikrophon neben Dr. Thomas Täubner) spricht hier im Nanjing Golden Eagle Contemporary Art Center (Nanjing Jin-Ying Dangdai Yishu Zhongxin) in sehr konzentrierter Form und mit hoher Wertschätzung über das photographische Werk von Wilfried Täubner. Am Kopfende in orangefarbenem Kleid sitzt Ma Li, die künstlerische Generalsinspektorin der Ausstellung und Direktorin des Museums. Alle an der Experten-runde teilnehmenden Künstler erhielten ein Exemplar des Ausstellungskatalogs „Wilfried Täubner – Die Entmumifizierung des Zauberwürfels (Chongxian De Mofang – Wei’erfuleide Taobona)“ und schilderten – nachdem sie einen Rundgang durch die Ausstellungshalle gemacht hatten – ihre Eindrücke über das Werk.



v.l.n.r. Ausstellungskurator Cao Kai 曹恺, der international bekannte Künstler Hong Lei 洪磊, der in diesem Moment über das Werk von Wilfried Täubner (1940-94) spricht, der Künstler Tang Guo 汤国 und der Festival-Kurator Cheng Ping 陈平. Das Nanjing Golden Eagle Contemporary Art Center Museum hatte der Vernissage eine Experten-Diskussion vorangeschickt. Dazu waren hochkarätige Künstler, Kunstkritiker und Festival-Kuratoren eingeladen worden. Die chinesischen Experten waren sich weitgehend darin einig, dass das Werk von Wilfried Täubner den Geist der alten asiatisch-chinesischen Philosophie in sich trägt.



Das Nanjing Gan-Kunqu-Opern-Studio präsentierte das Stück „鏡狮子 (Spiegel-Löwe)“ und verlieh den werkimmanenten Bezügen zur asiatisch-chinesischen Philosophie und Ästhetik auch symbolhaften Ausdruck.



Im letzten großen Raum der Ausstellungshalle präsentiert das Nanjing Golden Eagle Contemporary Art Center Museum das Video „Wilfried Täubners Kubus-Aktionen“ von Daniel Herfen (Köln-Wesseling), dass dieser – unter Verwendung von Negativen seines Vaters Bert Herfen – aus einzelnen Standbildern produziert hat. Das Video zeigt – in Endlosschleife – den Foto-Künstler Wilfried Täubner 1975 bei einer seiner sogenannten „Kubus-Aktionen“ im Wattenmeer bei Rantum auf Sylt. Bert Herfen hatte diese Aktion begleitet und dokumentiert. Dem chinesischen Publikum wird durch dieses Video eine Vergleichsmöglichkeit zwischen Installationsaufbau in der Naturlandschaft des Wattenmeers und fotografischem Endprodukt ermöglicht, was für das Verständnis des Werkes von Wilfried Täubner von großer Bedeutung ist.



Dr. Thomas Täubner schildert Frau Cheng Min vom Erziehungsministerium der Provinz Jiangsu die Entstehungsgeschichte des Adenauer-Porträts von Wilfried Täubner (Aufnahme 1963 im Palais Schaumburg) und dessen Verwendung 1976 im Kölner Adenauer-Jahr. Wilfried Täubner nahm an den Erinnerungsveranstaltungen anlässlich des 100. Geburtstags des ersten Bundeskanzlers nach dem 2. Weltkrieg mit zwei Aktionen im Kölnischen Kunstverein teil. In einer der beiden Aktionen hatte Täubner die Einzelteile seines in 20 Teilstücke gerasterten Adenauer-Porträts sukzessive zu einem Boden-Mosaik zusammengefügt. Im Hintergrund ist die 25-teilige Serie „Kubus 336-360“ (1980) zu sehen, in der Täubner der räumlichen Dimension der Zeit und der zeitlichen Dimension des Raumes künstlerischen Ausdruck verliehen hat. Die Serie wurde am Morsumkliff auf der Insel Sylt aufgenommen.



Julin-Julia Täubner – die Enkelin des Künstlers – tanzte zur Vernissage am 27. Juni 2015 im Kubus, der nach dem Vorbild des Kubus ihres Künstler-Opas rekonstruiert und im Zentrum der Ausstellungshalle aufgebaut worden ist.



Der Kurator der Ausstellung und Experimentalfilm-Künstler Cao Kai (ganz links stehend) hat Julin-Julias Tanz im Kubus von „Opa Wilfried“ aufgenommen und zu einem Videofilm verarbeitet.







v.r.n.l. Dr. Thomas Täubner (Sinologe und Kurator), Xuemei Täubner-Liu (die Art-Managerin leitet mit ihrem Mann das CHINA FORUM – GALERIE T, welches Mitorganisator dieser Ausstellung im Nanjing Golden Eagle Contemporary Art Center ist), Julin-Julia Täubner und Hauke Wilfried Täubner.

Die fünf originalen Unikate aus der Serie „Das Latente Quadrat“ repräsentieren Wilfried Täubners (1940-94) Auseinandersetzung mit dem gelenkten Zufall. Auch hier können interessante Parallelen zur frühesten Divinationskunst (Kunst der Wahrsagung) der Chinesen gezogen werden, wie sie in dem „Buch der Wandlungen (Yijing)“ – dem wohl bedeutendsten Klassiker der alten chinesischen Kulturgeschichte – beschrieben und praktiziert werden. Gleichzeitig erinnert dieses Spätwerk Wilfried Täubners sowohl an die Anfänge der Fotografie – als man noch mit selbst konstruierten Hilfsmitteln die Lichtempfindlichkeit des Fotopapiers experimentell erforschte – als auch an die sogenannte Fotogrammkunst, mittels der bedeutende Künstler ohne Kamera und Negativ im Laufe der gesamten Fotografie-Geschichte immer wieder bis heute zu spannenden ästhetisch-künstlerischen Bild-Wirkungen finden konnten. Man Ray, Pablo Picasso, Lazlo Moholy-Nagy, Chargesheimer und Christian Schad (um nur einige zu nennen) bedienten sich alle dieser Technik des „Lichtbildes ohne Kamera“, über welche Ulrich Raulff einmal sehr zutreffend schrieb:

„Das Fotogramm ist keine reine Schattenkunst. Es ist ‚unrein‘, weil körperhaft: Es hat an einem Körper gehaftet. Es trägt die Spuren eines Kontakts, die Spuren eines corps à corps. Deshalb ist das Fotogramm keine reine Schattierungspraxis, sondern rührt – ohne die Zweidimensionalität zu verlassen – an den Bereich des Plastischen. Es verlagert die Schattenbildnerei auf die – ob existente? – Grenze des Optischen und des Haptischen. Es transportiert das Fühlbare, das Berührbare in den Bezirk des Sichtbaren. Lehrt die Plastik mit Fingern sehen, so lehrt das Fotogramm mit Augen tasten: Es ist ein Bild des Takts.“

(zitiert aus Neusüss, Floris M.: Das Fotogramm in der Kunst des 20. Jahrhunderts – Die andere Seite der Bilder, Fotografie ohne Kamera, Köln 1990, S.406).



Familienbild vor Bild Nr. 42 aus der Serie „Das Latente Quadrat“ (1992-93). Auch dieses Bild traf in China auf große Resonanz, erinnert es doch in gewisser Hinsicht an den Steinwald von Kunming (Provinz Yunnan) oder die Terrakotta-Armee des ersten chinesischen Kaisers Qin Shihuang, der von 221 bis 207 v. Chr. regierte, die Maße vereinheitlichte und mit dem Bau der Chinesischen Mauer (Chang Cheng) begann. Aufgrund des Phänomens der „Diffusion“ kommt es in diesem Spätwerk Wilfried Täubners über den Bereich des belichteten Quadrates hinaus zur Schwärzung des Fotopapiers. Die Deutsche Fotografische Akademie (vormals Gesellschaft Deutscher Lichtbildner) hatte schon in ihrem Bulletin 12/1996 über diese eindrucksvolle letzte Werk-Serie von Wilfried Täubner berichtet.



Hong Lei gehört zu den wenigen chinesischen Künstlern, die das Werk Wilfried Täubners schon seit den 90-er Jahren kennen. Just in dem Moment als Hong Lei sich 1999 für die Fotografie als künstlerisches Medium entschied, besuchte er die von Wilfried Täubner gegründete Galerie T in Kürten bei Köln. Die Ausstellungskuratoren und insbesondere Dr. Thomas Täubner empfanden es als eine große Ehre und Freude, dass Hong Lei zur Vernissage das Wort ergriff. Interessanterweise gefiel Hong Lei die 10-teilige Farb-Serie „Kubus 571-580“ (1980) am besten. Er fühlte sich in der Farbgebung an den Wim Wenders-Film „Paris Texas“ erinnert.



Ma Li – die Generalinspektorin der Ausstellung und Direktorin des Nanjing Golden Eagle Contemporary Art Center Museums – überreicht Dr. Thomas Täubner das Sammler-Zertifikat für zwei Kubus-Werke von Wilfried Täubner (1940-94).








Die Künstlerin Yuan Lili (geb. 1956 in Shanghai) vor Beginn der Ausstellungsvernissage am 16. Mai 2015 im CHINA FORUM – GALERIE T. Im Hintergrund drei ihrer neuesten experimentellen Arbeiten, die sie in dieser Ausstellung zusammen mit ihrer bekannten traditionellen Landschaftsmalerei als eine spannende „Zeitreise in die Wassertuschemalerei“ präsentierte.(Fotos: Xuemei Täubner-Liu)


Der Sinologe und Ausstellungskurator Dr. Thomas Täubner rezitiert während seiner Laudatio aus Kapitel 25 des „Dao De Jing (Klassiker vom Weg und der Wirkkraft)“ und bringt als Ergänzung zur alten daoististischen Naturphilosophie auch älteste Schöpfungsmythen der Chinesen ins Spiel.)


Das zahlreich erschienene Publikum lauschte sehr interessiert, besonders als der Sinologe auf einzelne Werke näher einging.


Dito!


Bei seinen Erklärungen über das Bild „Kraft“ 气 , 80 x 150 cm, Wassertuschemalerei auf Xuanpapier 2014, führt Täubner die Erzeugung der Qi-Energie beim Yang-Stil-Taijiquan exemplarisch vor.


In ihrer Dankesrede erklärte Yuan Lili, dass die Zusammenarbeit mit dem Sinologenehepaar Täubner sie zu der experimentellen Erweiterung ihrer Arbeit stark motiviert habe.
Die Ausstellung kann noch bis zum 28. Juni 2015 – nach telefonischer Vereinbarung (02268-1062) individuell oder in Gruppen besucht werden.
Wir freuen auf Ihren Besuch!


VORANKÜNDIGUNGEN und PRESSENACHRICHTEN 2015

Am 27. Juni 2015 findet im Nanjing Golden Eagle Contemporary Art Center die Vernissage der großen Foto‐Einzelausstellung „The disinterred magic cube – The photography arts by Wilfried Täubner(1940‐94)“ [dt. Übersetzung: Die Entmumifizierung des Zauberwürfels – Die Kunstfotografien des Wilfried Täubner] statt. Im Mittelpunkt dieser musealen Ausstellung stehen die beiden künstlerischen Hauptserien Wilfried Täubners: „Fotografische Bilder mit dem Kubus“ (1971‐1994;Kodak‐Fotobuch‐Preis 1993) und „Das latente Quadrat“ (1992‐93; Postume Würdigung im Bulletin 12/1996 der Deutschen Fotografischen Akademie). Das Nanjinger Kunstmuseum wird zahlreiche namhafte chinesische Kunstkritiker und Künstler zur Besprechung dieser Ausstellung über die zeitliche Dimension des Raumes und die räumliche Dimension der Zeit einladen.



Am 16. Mai 2015 eröffnen wir hier im CHINA FORUM – GALERIE T die Ausstellung „Yuan Lili ‐ Eine Zeitreise in die Wasser‐Tuschemalerei. Tradition und Moderne im Einklang“.

Kurzvita: Lili Yuan, geb. in Shanghai, sie lebt seit 1992 in Deutschland.

Bildung:
1977-81 Studium im Fach Japanische Literatur an der Fudan Universität Shanghai.
1989-90 Stipendium für das Studium der Psychopädagogik an der Städt. Universität Osaka,Japan
1999 Fortbildung an der Central Academy of Fine Arts Beijing.
1994-97 Studium der Kunstgeschichte an der Ruhr-Universität Bochum

Ausstellungen ( Auswahl) :
2007 Kultur- und Stadthistorisches Museum, Duisburg
2008 Städtische Galerie Orangerie Kamp-Lintfort
2008 10. Internationale Kunstmesse, Osnabrück
2008 11. Internationale Kunstmesse, Salzburg
2010 20. Kunstmesse Frauenmuseum, Bonn
2011 Galerie des Chinesischen Kulturzentrums, Berlin
2012 Kunst in der Residenz, Krefeld
2012 22. Kunstmesse Frauenmuseum, Bonn

Preise
2001 „Award of Excellence” der „First Chinese Heavy Colour Painting Competition Beijing,China”
2002 Silberner Preis der “Feinen chinesischen Malerei und Kalligrafie“, Wu Daozi Kunstmuseum, Henan, China
2005 Auszeichnung für „International Chinese Calligraphic and Painting Art Competition”, Beijing
2008 Nominierung zur 7. Großen Ausstellung der Gongbi-Malerei Chinas, Chinesischer Künstlerverband, Beijng/China

Veröffentlichungen
2010 Kunstbuch“ Eine Reise in die Berge und ans Wasser - Chinesische Tuschemalerei und Gedichte aus der klassischen Zeit“, Dr. Ludwig Reichert- Verlag, Wiesbaden.
2012 Kunstbuch“ AMID BEAUTIFUL LANDSCAPES“, hrsg. von Beijing Language and Culture University Press.
2014 Malbuch: “Malkurs chinesische Blumenmalerei Schritt für Schritt mit Lili Yuan“, Dr. Ludwig Reichert-Verlag, Wiesbaden

Veröffentlichungen
2010 Kunstbuch“ Eine Reise in die Berge und ans Wasser - Chinesische Tuschemalerei und Gedichte aus der klassischen Zeit“, Dr. Ludwig Reichert- Verlag, Wiesbaden.
2012 Kunstbuch“ AMID BEAUTIFUL LANDSCAPES“, hrsg. von Beijing Language and Culture University Press.
2014 Malbuch: “Malkurs chinesische Blumenmalerei Schritt für Schritt mit Lili Yuan“, Dr. Ludwig Reichert-Verlag, Wiesbaden

Text zur eigenen künstlerischen Arbeit
Die Technik der traditionellen chinesischen Tuschmalerei, der sich die Künstlerin Lili Yuan seit vielen Jahren widmet, bringt die Malerin zu neuen Facetten der modernen Tuschewelt. „Harmonie“ ist der Grundgedanke hinter ihren Tuschebildern in Schwarz-Weiß – er gründet auf der daoistischen Philosophie von Yin und Yang, in der sich gegensätzliche Naturelemente aufeinander beziehen, um sich in dem Ziel der Harmonie zu vereinen. In Yuan Lilis Bildern stehen Schwarz und Weiß in einem ausgewogenen und zugleich spannungsvollen Verhältnis zueinander: Balance und gleichzeitig Kraft (Qi), hier liegt das ästhetische Geheimnis ihrer ausdrucksstarken und anmutigen visuellen Sprache. Die jüngsten experimentellen Arbeiten dürfen als ein Aufbruch in Neuland verstanden werden.


CHINA FORUM – GALERIE T ist Mitveranstalter der musealen Cao Yingyi‐Ausstellung im Stadtmuseum Zweibrücken (Sonderausstellung vom 9. März bis 19. April 2015).


(Zum Text von Ausstellungskurator Dr. Thomas Täubner, s. Stadtmuseum Zweibrücken, Link: „Sonderausstellungen“)


Foto zur Vernissage am 8. März 2015 im Herzogsaal Zweibrücken. Von links nach rechts: Egon Kirmse (Hauptorganisator), Cao Kai (repräsentiert als ein in China sehr bekannter Video‐Experimental‐ Künstler seinen Vater Cao Yingyi), Vize‐Bürgermeister der Stadt Zweibrücken, Xuemei Täubner‐Liu (Organisationsmanagerin), Dr. Thomas Täubner (Ausstellungskurator), Kurt Pirmann (Oberbürgermeister der Rosenstadt Zweibrücken und Schirmherr der Ausstellung).
Kur